"Stell Dir vor, heute Abend gibt es in NRW ca. 500 Konzerte!"

Unsere Vision:
Auf jeder Bühne ist ein Mensch mit einer Behinderung dabei.

Wir wollen die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung und die Begegnung mit ihnen förden.



Warum?
Wir wollen Begegnungsräume schaffen, in denen es möglich ist, Menschen mit und ohne Behinderung eine Chance zur Begegnung zu geben. Direkter Austausch, Kommunikation und die  Möglichkeit, sich selber in einen konkreten Bezug zur eigenen Andersartigkeit und in die Vielseitigkeit von Menschen mit Behinderung einzutauchen.

"Between the rivers of our otherness, there is an ocean of sameness". Peter Rollins

Es geht um Vielfalt und Individualität mit ganz viel Unterschiedlichkeit, aber auch Ähnlichkeit.

Und wir 
möchten es damit schaffen, eine wirkliche Inklusion zu etablieren. Denn unserer Meinung nach ist die Begegnung der Königsweg zum Verständnis anderer. Wir haben am Ende etlicher kultureller Veranstaltungen, bei denen Menschen mit Behinderung auf der Bühne waren erlebt, dass das Publikum von der Offenheit, Echtheit und der ehrlichen Art der Menschen begeistert war. Auch nach dem Auftritt kam es zu kostbaren Begegnungen. Dennoch war überwiegend eine Äußerung vorherrschend, nämlich die, dass die Menschen mit Behinderung ja schon sehr "betroffen" machen. Diese Aussage ist unser Motor, denn aus ihr kann man den Stand der Inklusion wahrhaftig ablesen. Wäre die Gesellschaft schon weitestgehend für das Thema sensibilisiert, würde der Auftritt von Menschen mit Behinderung zum "normalen Alltag" gehören. Bis dahin ist es noch ein großes Stück Arbeit!
Wir möchten mit  kleinen "Ladenkonzerten" mit Wohnzimmerathmosphäre als Hutkonzert dazu einladen, Menschen aus unserem Netzwerk zu begegnen und zusammen Projektideen zu entwickeln.
Wir wollen den Standort unserer Vereins in der Meckelstraße 27 in Unterbarmen etablieren und haben dafür eine Kooperation mit dem Bürgerverein Kothener Freunde und dem internationalen Netzwerk "Singende Krankenhäuser e.V." als unsere Partner begonnen.

In Zukunft streben wir weitere Partnerschaften für die Quartiersarbeit an. Das Viertel und die in der Umgebung lebenden Menschen sind unsere Homebase, mit der wir gerade die ersten Kontakte knüpfen und durch Feste, Konzerte und andere kulturelle Aktivitäten im "Feedel" eine soziale Community anregen wollen. Wir möchten die Ressourcen dieser Vielfaltsaktivierung nutzen und bündeln. Hier wird ebenfalls ein wichtiges Standbein zur Inklusionsentwicklung liegen.

Zu guter Letzt bleibt bei uns die Hoffnung und vielleicht sind wir ja naive Idealisten, aber wir möchten die Empathie bei den Menschen, die uns begegnen, durch das erlebte Miteinander fördern.
Einer Kultur des Gegeneinanders wollen wir dadurch entgegen arbeiten.

Die Resonanz für den Anderen, das Mitschwingen und Mitsein, eben gerade als selbstwirksame Ressource, ist der Kerngedanke unserer Initiative.

Alle, die Lust haben, sind ganz herzlich Wilkommen, uns auf eine unserer Veranstaltungen zu besuchen!